Frauen, Zyklus, Arbeit & die Pandemie

Erkenntnisse aus dem Health Report von Stada und Burda

Kleiner subjetiver Ausflug ins Muttersein von 2005-2010

Bereits vor der Coronapandemie haben wir Frauen einen Balanceakt auf einem Drahtseil hingelegt. Zwar gibt es offziell den Anspruch auf Förderung, einen Kitaplatz und die hochgelobte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, doch muss ich subjektiv hier festhalten, dass Theorie und Praxis auseinanderklaffen. Zunächst einmal meine subjektive Erfahrung:

2004 schwanger gewesen, davor in Frankfurt Vollzeit gearbeitet. Wohnhaft im Odenwald, bedeutet im Berufsverkehr eine einfache Fahrt von 1,5 Stunden. Damals noch den Vorteil von Telearbeitsplatz, dennoch viel Fahrtätigkeit, da Key Account Managerin bei einer großen Sozialversicherung. Die Prognose nach der Schwangerschaft war Innendienst. Voller Blauäugigkeit kam 2005 das erste Kind zur Welt. Frau von heute, ambitioniert, den inneren und äußeren Ansprüchen gerecht werden wollend, nach einem Jahr bzw. zwei Jahren wieder anfangen zu arbeiten. Für die jüngeren Leser: Damals (oh Gott, wie alt bin ich ;-)) war Frau in der Regel drei Jahre daheim. Alles darunter fiel unter Rabenmutter. Kleine Sidenote, diesen Ausdruck gibt es in vielen Sprachen nicht. Egal wie, ich hatte studiert, war voller Tatendrang, hatte Omas vor Ort, der Mann berufsbedingt unter der Woche nicht da, das sollte alles schon funktionieren. Sollte! Denn die erste Ernüchtigung kam, als ich lernen durfte, ein Kindergartenplatz gibt es mit drei Jahren und das nur, wenn man Glück hat. Es wurde eine rührige Elterninitiative gefunden, Aufnahme der Kinder an zwei oder drei Tagen, die Plätze rar. Öffnungszeiten von 9-12 Uhr. Ups, kaum in Frankfurt angekommen heißt das: „auf Wiedersehen, ich muss wieder fahren, denn die Betreuung schließt um zwölf“. Das war das erste Mal, dass ich feststellen durfte, dass Theorie und Praxis doch etwas auseinander klaffen. Die Flexibilität des großen Arbeitgebers war in etwa so, wie von einem Stück Eisen. Das hieß dann für mich: 24/7 Kind hüten. Bedingt durch mein Studium in Berlin war mein eigentlicher Freundeskreis nicht mehr vorhanden, es hieß, sich einzufinden, neue Bekanntschaften zuschließen und brav den Trott mitzumachen, den man als Mutter ja so macht. Gleich vorneweg: es geht hier nicht um gut oder schlecht. Es geht darum, dass Individualtiät und sich frei entscheiden können nicht vorhanden war und ich meine, teilweise immer noch ist.

die Erschöpfung der Frau

Wie Franziska Schutzbach in ihrem Buch: „Die Erschöpfung der Frau“ so schön schreibt, bedeutet die Geburt eines Kindes vor allem eins: „Elternsein bedeutet radikale Pausenlosigkeit.“ Sie schreibt weiter: „man kann sich einer Betreuungsituation mit Kleinkind kaum entziehen, nicht kurz aus dem Bezug aussteigen, kindliche Bedürfnisse können oft nicht aufgeschoben werden.“ Sie spricht von einer enormen Verantwortung über Leben und Tod des Kindes. Aber auch von der Dauerbeanspruchung, die sich mit Langeweile abwechselt. Weiter: “ für viele Mütter fühlt es sich nicht selten so an, als seien sie in einem viel zu schwierigen Job, den sie aber nicht wechseln und vor allem nicht kündigen können“

Ehrlich gesagt war ich mir manchem gar nicht so bewusst, was hier so feministisch, auch das Thema Emanzipation betrifft, auf mich zu trifft.

gesamtwirtschaftliche Bedeutung der einjährigen Elternzeit

2007 änderte sich das Elterngeldgesetz und seitdem ist es politisch und gesamtwirtschaftlich gewollt, dass Frau wieder nach einem Jahr anfängt zu arbeiten. Der Staat muss nicht mehr drei Jahre Rentenpunkte zur Verfügung stellen, Frau zahlt in die Rentenkasse ein, Arbeitsplätze werden kreiert, Kitaplätze errichtet. Alles in allem für die Gesamtwirtschaft ein Win-Win-Situation. Finanziell ja, auf den ersten Blick. Langfristig behaupte ich, dass wir dadurch andere Probleme erhalten, doch diese sind vertagt, denn sie treten nachgelagert auf. Wäre ein tolles Thema für eine Bachelor- oder Masterarbeit. Wie sich das, aber auch der verlängerte Rententeintritt bei Frauen auswirkt, dazu gibt es bald einen Blogbeitrag.

Da mein Arbeitgeber sich weiterhin sehr unflexibel zeigte, der Mann weiterhin wochen-, monatsweise in Deutschland oder im Ausland unterwegs war, hieß es für mich. Zwei Kinder, Haushalt, ganz viel Freizeit, frische Luft und zwischendrin immer wieder das Gefühl, zu verblöden, ein Studium für umsonst gemacht zu haben und vor allen Dingen, jede Menge Verantwortung zu tragen. Aber auch, dass das Selbstbewusstsein, die Säule ich identifiziere mich auch über das Thema Arbeit, Selbstvertrauen anfing zu bröckeln.

Am Ende wurde ich schräg angeschaut von Müttern, die nach einem Jahr nun wieder anfingen zu arbeiten und ich kleinlaut erzählte, ich sei „nur“ Mutter. Reduziert auf viele wichtige Dinge, der Geist dümpelte vor sich her, lose Bekanntschaften und der Wettstreit unter Müttern, wenn man sich zum Spazierengehen trifft, wer den größten Rucksack mit den besten, tollsten Inhalten zu bieten hat, denn es könnte ja sein, dass das Kind in exakt 30 Minuten verhungert oder verdurstet. Es wurde hipp, wer die tollste Kinderwagen-, Wickeltasche dabei hatte, am prallsten gefüllt mit allerlei selbstgemachten! Dinge. Bitte gesund, biologisch, selbstgekocht und frisch mit dem Thermomix zubereitet. Ich gestehe, mit größeren Abstand, das ich teilweise nicht besser oder schlechter war.

Am Ende geht es auch um die Optimierung der Frau. Wie schnell entsprichst Du dem vermeintlichen Ideal, wieviel Sport machst Du, siehst Du frisch, gesund und gut ausgeschlafen aus. Über gewisse Dinge spricht man nicht, gerne wird beteuert, dass das eigene Kind schon viel besser, schneller, mehr Zähne oder sonst was hat.

Es wird sich überschlagen, wer die meisten Freizeitaktivitäten mit 1,5 jährigen hat und vor allen Dingen trifft man sich zum gemeinsamen Spielen. Gemeinsam am Spielplatz sitzen oder zu Hause. Ausgewachsene Frauen erlauben es sich nicht, einen Satz zu Ende zu reden, sondern springen alle drei Sekunden auf, um Karl Hugo zu erzählen, dass er dem Ben doch bitte sein Spielzeug wieder geben soll. Da entschuldigt sich die Mutter bei der anderen Mutter, weil Anna der Bea eine Plastikschippe über den Kopf gezogen hat, da wird dem einjährigen Kind in einem zehnminütigen Vortrag erzählt, warum das jetzt keine besonders gute Idee war, den „besten“ Freund zu schuppsen oder ihn links liegen zu lassen, weil x,y,z nun interessanter war. OK, etwas überspitzt, dennoch der Wahrheit entsprechend.

Die Verantwortung als Mutter

Als Mutter trägst Du Verantwortung. Verantwortung für Leben und Tod. Hunger und Durst. Betreuung und wie bekomme ich alles unter einen Hut. Veranwortung aber auch über zehntausend Entscheidungen, die tagtäglich gefällt werden müssen. Meine Erfahrung: Angst, Unsicherheit, Stress sind keine guten Mitspieler, wenn aufgrund äußerer und innerer Faktoren sich Frau klein macht, da sie „nur“ Mutter ist. Da fängt eine gefährliche Spirale an. Das Stresslevel steigt unbewusst, ist nicht greifbar. Vor allem, wenn dann noch ein jahrelanger Schlafentzug dazu kommt und Ansprüche von Außen gedeckt werden, obwohl Frau eigentlich nur eins will: Schlafen, Ruhe, Alleinsein. Doch auszusprechen, dass Frau ALLEINE SEIN möchte, das macht keine gute Mutter! Kluge Sprüche, wie entspann doch mal, sind für den Arsch. 2020 wurde ich mit dem Begriff mental load das erste Mal vertraut.

Wir machen einen kleinen Zeitsprung, denn es soll hier an dieser Stelle keine Autobiografie werden. Fakt ist, auch in der neuen Zeit, vor allem, wenn man auf dem Land, im Speziellen in einer LEADER-Region wohnt, fallen gut bezahlte Arbeitsplätze nicht unbedingt vom Himmel. Da werden Abstriche gemacht zwischen Zeitaufwand für Fahrzeit, Spritkosten, Öffnungszeiten des Kindergartens, Studium, Wunsch und Realität und vor allem, Zeit für die Kids und dann für Haus, Hof, Garten, Mann und irgendwann sich selbst zu haben. Frau entscheidet hier zumindest meistens zum Wohle dem Konstrukt der Familie, der Kids. Denn auch die Prioritäten verschieben sich. Einkommensabstriche werden in Kauf genommen, weil die Situation nun mal so ist. Das Thema Altersarmut von Frauen hinten angestellt, das man nicht jünger wird, wird ausgeblendet. Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe mich damals zum Teil selbst entschieden, zum anderen gab es aber keine Entscheidungsfreiheit. Der Kindergarten war bis 12 Uhr oder bis 15 Uhr offen. Wenn Du um 11:55 Uhr das Kind abgeholt hast, wurde dies zwar akzeptiert, doch die Mimik lies manchmal auch viel Raum für Interpretationen. Da wurde dem einem Kind das Gemüse oder Obst in den Mund gedrückt, weil besonders eine Erzieherin vom alten Schlag so etwas schon immer gemacht hat. Denn das Kind MUSS ja was essen. Würde ich heute wieder so reagieren? Ich habe keine Ahnung. Besonders diese Aktion war mir nicht bekannt, kam erst vor ein paar Jahren vom Sohnemann als Bericht heraus. Doch darum soll es hier heute auch nicht gehen.

Wenn Du auf Land wohnst war schon immer Flexibiliät gefragt, manches dauert länger. Homeoffice ein Wunschdenken. Im studierten oder gelernten Job zu arbeiten, zumindest bei mir nicht unbedingt möglich. Doch, es war möglich, doch das nur unter solchen Voraussetzungen, die ich heute nicht mehr machen würde. Vollselbständigkeit mit allen Kosten, Risiken, einem Mann, der unter der Woche nicht da war, einem Kindergartenkonzept bis max 15 Uhr, Arbeitszeiten, die in die Abendstunden gingen, Ansprüche der Eltern, von mir selbst und dem größten Stessor: es allen gerecht machen wollen.

2020 die Pandemie erwischt uns eiskalt

Wir springen ins Jahr 2020. Die Pandemie hat uns alle erwischt.

Ich arbeite nicht mehr in meiner alten Branche, einkommenstechnisch drei Schritte zurück, doch das ist mir meine mentale Gesundheit es wert. Immer noch Teilzeit, baue mir nebenberuflich eine Existenz auf. Die Kids sind gott sei Dank schon größer.

Neben vielen anderen Familien trifft uns Covid, Homeoffice, Homeschooling frontal. Unerwartet, unvorbereitet.

Meine Sicht ist manchmal sehr subjektiv, ich habe mit vielen Freunden gesprochen, die von der Regierung und der Schule so toll gelobten Abläufe, darüber konnten wir in der Realtiät nur milde lächeln. Schon damals, zur Erinnerung: als Yogalehrerin, Trainerin für Achtsamkeit im Wald & Natur Resilienz und Ayurveda-Lifestyle-Coach habe ich gesagt, dass die Menschen, die bereits von dem Wort Resilienz gehört haben, es einigermaßen verinnerlicht hatten, mit der Pandemie „normal“ umgehen konnten, andere strauchelten mehr.

Meine eigene Erfahrung, mit hinfallen, aufstehen, Krone richten, von vielen Freunden und seit letzter Woche mit dem Health Report von Stada auch offiziell bestätigt.

Auswirkungen der Coronapandemie auf die mentale Gesundheit

Befragt wurden 30.000 Menschen in ganz Europa über ihre mentalen Zustand. In Deutschland waren es 2.000. Verglichen wurden die Jahre 2021 und 2022. Es geht um das seelische Wohlbefinden, Stress und psychische Auswirkungen. „Die selbstgeschätzte Burnout-Rate ist so hoch wie nie zuvor; das Stressniveau ist gestiegen; die Wertschätzung für Gesundheitssysteme sinkt zum zweiten Mal in Folge“

Stress als Auslöser

Das, was ich oben aus meinem Mikrokosmos berichtet habe, liegt somit voll im Mittel, denn viele Menschen berichten, dass wir in den letzten zwei Jahren besonders Federn lassen durften. Es geht um Erschöpfung, es geht um Dinge wahrzunehmen, für welche normalerweise andere Berufsgruppen zuständig waren. Das Kindeswohl ist gewollt nach der Elterngeldreform 2007 outgesourct. Es geht darum, dass Eltern eine sehr gut bezahlte und vor allem jobsichere Berufsgruppe teilweise 1:1 ersetzen durften. Immer im Nacken die Situation, dass genau diese Berufsgruppe einen sicheren Job mit 100% Gehalt hatte und in ihrem Universum keinerlei Berührungspunkte zu Jobverlust, Kurzarbeitergeld haben und hatten. Ich habe einmal probiert auszurechnen, wie viele Lehrer es im Odenwald oder besser gesagt an zwei großen Schulen in Michelstadt gibt, dies multipliziert mit der Einstufung A15. Über Monate hinweg, was der Staat da an Geld ausgegeben hat. Bitte nicht falsch verstehen. Ich prangere hier keinen direkt an. Es geht um ein Problem im System. Wie kann es sein, dass die Mehrzahl der Bevölkerung Angst um ihren Job hat, drei Jobs zeitgleich macht und manche Berufszweige weiterhin das gleiche Gehalt bekommen? Das ist natürlich subjektiv, doch haben wir auch Freunde als Lehrer und es gibt viele Bekannte, die ebenso das Empfinden hatten, dass genau die Phase der ersten Lockdowns für Lehrer besonnders angenehm war. Natürlich gab es auch welche, die der neuen Situation gerecht wurden. Doch Unterricht abzuhalten, z.B. in einer Fremdsprache, der so aussieht, dass man ohne Bildschirm-Präsenz jederzeit für Fragen da ist und ansonsten nichts macht, ist in meinen Augen etwas dürftig. Doch zurück zum Health Report.

mentale Gesundheit verschlechtert sich

„Es scheint jedoch, als forderten die letzten beiden Pandemie-Jahre einen besonderen Tribut an das mentale Wohlbefinden der Europäer. Im STADA Health Report 2022 hat die selbstgeschätzte Burnout-Rate – also die Anzahl derer, die solche Gefühle bereits erlebt haben oder glauben, kurz vor dem Ausbrennen zu stehen – mit durchschnittlich 59 Prozent einen historischen Höchststand erreicht. Auch in Deutschland hadert jeder Zweite mit Burnout-Sorgen oder Symptomen. 29 Prozent der Bundesbürger geben dabei an, ihre mentale Gesundheit habe sich seit Beginn der Pandemie verschlechtert. Besonders betroffen davon sind Frauen, vor allem jüngere Frauen unter 35 Jahren.“

Es geht um die Erschöpfung. Es geht darum, dass die Gruppe der Frauen anscheinend besonders betroffen ist.

Erschöpfung

  • Jeder zweite kämpft mit Burn-Out-Symptomen. Die fünf Ebenen von Stress finden Sie hier.
  • Laut dem Health Report haben 29% in den letzten beiden Jahren eine Verschlechterung ihrer mentalen Gesundheit festgestellt
  • 82% waren 2020 mit dem Gesundheitssystem zufrieden, im Jahr 2022 76%
  • 27% berichten von deutlich höheren Stressbelastungen als vor der Pandemie
  • 17% litten in 2021 an Schlafproblemen, 2022 waren es 38%

Tipps und Tricks vor allem für Frauen zur Steigerung des Wohlbefindens, Selbstfürsorge, Balance vor allem in Kontext Zyklus und Arbeit / Job, aber auch Wechseljahre & Leistungsfähigkeit im Job

Neben der Pandemie dürfen wir weiterhin unser Bewusstsein für das Thema Resilienz schärfen, denn die schlechten Nachrichten werden nicht weniger: Umweltkatastrophen, Krieg, Klimawandel, Energiekrise, wieder einmal Angst um Existenzen. Die Omnipräsenz der Medien und ständige Erreichbarkeit mit den lebenswichtigen Smartphones tun ihr übriges. Permanente Erreichbarkeit, das Nicht-Abschalten-Können, neue gute Erneuerungen in der Arbeitswelt, wie Homeoffice, die so sehr gewünschten flexiblenn Arbeitszeiten ziehen ihren Tribut.

Vor allem für Frauen wurde es in der Panedemie nicht einfacher. Zwar gab es auf der einen Seite endlich in vielen Berufsgruppen die Möglichkeit zum Homeoffice, doch die permanete Erreichbarkeit, das Daheimsein mit Kindern, egal ob schulpflichtig oder nicht, hat dazu beigetragen, dass das Stresslevel eindeutig gestiegen ist. Zwar waren wir alle flexibel, doch Routinen gab es nicht. Es war eine permanente Abrufbarkeit, keine Planungssicherheit, da Frau ja immer zu Hause war, konnte gewaschen, gekocht, betreut werden. All das, was in den letzten Jahre zu gerne outgesourct wurde. Ich behaupte einmal, dass manche moderne Mutter und Erwerbstätige das erste Mal in ihrem Leben wieder gekocht hat, denn die Ganztagsbetreuung inkl. dem Essen fiel weg. Das Kind war daheim und hatte trotzdem Hunger. Ach ja, flexible Arbeitszeiten haben auf der Kehrseite, dass Frau zwar flexibel auf die Kinder eingehen kann, mittags natürlich ganz entspannt auf dem Spielplatz sitzen kann, bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass nach dem eigentlichen Feierabend der Laptop wieder rausgeholt wird und die Stunden nachgearbeitet werden! Dass bedeutet auch: Nachtschichten, keine geregelten Arbeitszeiten. Homeoffice bedeutet auch, dass es keine klare Abgrenzung mehr gibt. Handy und Laptop werden schnell zwischendurch gecheckt, was man zu manchen Uhrzeiten niemals im Leben vor der Pandemie gemacht hätte.

Bereits in anderen Beiträgen bin ich darauf eingegangen, dass dies alles Stressoren sein können, die unser Immun-, Nerven- und Hormonsystem aus der Balance bringen kann. Symptome von PMS, Wechseljahresbeschwerden oder ein permanentes Gefühl der Erschöpfung können sich zeigen. Wenn wir jahrelang gegen unseren eigenen Rhytmus leben, dann hat dies schwerwiegende Folgen. Weg sind die Energie, Leichtigkeit, Freude. Es geht um Selbstfürsorge, dem Erkennen der Wichtigkeit, dass wir uns um uns selbst kümmern müssen und dürfen. Nicht nur den Kids die besten Sachen kaufen, sondern sich auch als Frau um sich selbst zu kümmern.

Hier meine Tipps:

  • Routinen
  • Pomodoro Technik
  • arbeiten mit der Dosha Uhr
  • ausreichend Trinken
  • Handyzeiten einrichten. Digital Wellbeing
  • Zeitfenster einrichten, um Nachrichten zu schauen
  • Zeitfenster zum Arbeiten. Klare Trennung: Arbeit + Freizeit
  • Klare Kommunikation mit Arbeitgeber / Partner
  • Bewegungen daheim aktiv einplanen. In die Natur gehen, bewegte Mittagspause
  • fixe Zeiträume für Sport, Meditation, Kreatitvität
  • Spaziergänge in der Natur
  • Miniauszeiten

All diese genannten Dinge gehören zu meinen Tools aus Yoga, Ayurveda, Waldbaden.

Wer hier tiefer eintauchen will, ist herzlich im Kurs: „erwecke die Heldin in Dir“ ab dem 17.11. eingeladen.

Meine Arbeit als Hormon Rebellin hat zum Ziel, das Wohlbefinden & Leistungsfähigkeit zu steigern. Es geht nicht um zwanghafte Selbstoptimierung, sondern seine wahre Natur zu leben. Im Einklang von Zyklus und Hormone, Körperintelligenz und ganzheitlicher Gesundheit. Raus aus der Erschöpfung, rein ins Aufblühen. Gerne auch im individuellen 1:1 für Dich als Privatperson.

Wenn Sie als Arbeitgeber an meiner Expertise interessiert sind, melden Sie sich gerne. Ich stehe mit Impulsvorträgen, Schulungen und als Keynote Speakerin mit meinem Vortrag „Jakobs-WEG-Effekt“ sehr gerne zur Verfügung.

Herzlichst

Yvonne Braun